Aguas Calientes

Um 6.50 Uhr standen wir auf und packten unsere Sachen zusammen. Einen Rucksack verstauten wir im Hostel und der andere plus den Tagesrucksack nahmen wir mit.
Nach dem Frühstück begaben wir uns zum nahe gelegenen San Blas. Dort wartete bereits Teodoro mit seinem Taxi. Zuerst holten wir Gregory und Guilhem ab und fuhren dann aus der Stadt hinaus. Oberhalb Cusco hielt er bereits das erste mal an, damit wir ein tolles Bild der Stadt machen konnten.
Wir fuhren weiter durch Chinchero und oberhalb Urubamba hielt er für ein Bild des Valle Sagrado.
Wenig später fuhren wir in Ollantaytambo ein. Schon beim hineinfahren über die holperigen Kopfsteinpflaster sticht einem die grosse Inkafestung ins Auge. Er fuhr uns zur Ticketausgabe wo wir uns das teure Billet kauften. Er wollte uns erst mit dem fünf Uhr Zug gehen lassen. Wir fragten nochmals ob es nicht früher gehe. Plötzlich gab er Gas und reservierte uns für dem 12.35 Uhr Zug. Er setzte uns in ein Taxi und die folgende Fahrt bis zur Station war haarsträubend. Mehrmals sah ich vor meinem geistigen Auge überfahrene Menschen, doch irgendwie konnten alle dem ungebremsten Taxi ausweichen, obschon der staubige Weg nur eine Fahrspur breit war. Kaum angekommen konnten wir auch schon in die wartende Schlange stehen, welche sich bereits in Richtung Zug bewegte. Wir wurden zu unserem Wagen geleitet und bezogen unsere Plätze. Die Zugfahrt führte zwischen hohen Bergen abwärts, so dass der grüne Bewuchs, welcher bis zu den Berspitzen reichte zunahm.
Gegen halb drei traffen wir in Aguas Caliente ein. Ein schmuckes Dörfchen eröffnet sich, wenn man den riesigen Markt beim Bahnhof hinter sich gelassen hat.
Zuerst organisierten wir den Eintritt für Machu Picchu, dann das Hostel, weiter ging es mit dem Busticket und zum Schluss das Zugsticket zurück.
Endlich konnten wir uns in ein Restaurant setzen und etwas essen. Anschliessend spazierten wir die Hauptgasse aufwärts bis zum Eingang Bad und wieder zurück. Auf dem Retourweg sichteten Guilhem und ich ein Schachbrett und es war um uns geschehen. Die nächste eineinhalb Stunden spielten wir eine intetessante Partie, während Helene und Gregory ein paar Marktstände abklapperten.
Anschliessend schlenderten wir alle noch einmal durch die Marktstände und bemerkten, dass die Preise ziemlich hoch angesetzt waren. Wir gingen zuerst zurück ins Hostel und trafen uns um halb acht wieder um essen zu gehen. An der Plaza genossen wir das feine Essen und erschraken am Schluss, als die Rechnung kam. Überrissene Preise herrschen hier.
Um neun Uhr gingen wir ins Hostel und legten uns Schlafen.

3 Kommentare zu Aguas Calientes

  • Das isch aber liab, miar freuen üs au uf dahai 😉

  • Ruth & André Varone

    Liebi Helen, liebe Dany
    Ehr müend ned truurig sii, wenn euchi wunderschöni Reis langsam z’änd goht. Do in der Schwiiz, esch es au guet –
    und wenn ehr beidi wider do sind, isch si ersch no wieder es bitzli wärtvoller.
    Gnüssed die letschte Tääg in volle Züge !
    Mer freue eus, euch zwöi wieder z’gseh.

    Liebi Grüess Ruth & André

  • Hola!
    Viel Spass beim Machu Pichu.
    Ab Morgen gilt es bei uns ernst – wir laufen los! Drückt uns die Daumen, dass uns nicht der Schnauf ausgeht…
    Liebe Gruess von den Berner

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