Bermagui

P1010535 Der Wind in der Nacht war recht heftig. Der Camper war ziemlich in Bewegung und wir hatten eine unruhige Nacht in der wir mehrmals wegen den kräftigen Böen erwachten. Am Morgen lag 20 Meter neben uns ein entwurzelter Baum. Wir  gingen gegen 8.00 Uhr ohne Frühstück los und assen beim Hafen. Helene bestellte ein Müasli mit Früchten und ich ein geröstetes französisches Brot mit gebratenen Bananen und Honig. Danach fuhren wir alles der Küste entlang und nutzen auch Nebenstrassen.

IMG_3716 Nach Tathra machten wir einen Halt an einer schönen Sandbucht. Es lag auch ein dicker alter Baumstamm auf dem Sand, der irgendwie super in die Landschaft passte. Wir spazierten zu den Möwen hinaus, welche auf einer kleinen Sandbank lagen. Es war spannend, die Flut zu beobachten, wie sie recht schnell die Lagune wieder in Besitz nahm. Einige Möwen waren innerhalb 20 Minuten nicht mehr auf der Sandbank sondern im Wasser.

P1010540 Dann fuhren wir weiter und wollten eigentlich bis Tuross Head fahren. Die Fahrt bewegte sich jetzt nur noch im Grünen und die Strasse war kurvig und ein ewiges auf und ab. Das kannten wir bis jetzt gar nicht. Wir sind uns trocken, gerade und flach gewohnt 🙂 Dann kamen wir in Bermagui an. Ein malerisches Dörfchen mit einem schönen Strand, einem tollen Campground und gratis Wifi.

P1010542Die Entscheidung fiel uns leicht und wir bezogen einen Platz hier. Dann gingen wir noch Wasser kaufen und schlüpften dann in die Badehosen respektive Bikini und machten es uns am Strand bequem. Meine Taucherbrille und Schnorchel hatte ich dabei, da ich seit Coral Bay nicht mehr schnorcheln konnte. Ausser Sand und ein paar Muscheln jedoch sah ich nicht viel.

Als ich wieder draussen war, sahen plötzlich alle ins Wasser, einige standen nun auf und zeigten mit den Fingern ins Meer. Ich machte es ihnen nach und da schwamm ein riesengrosser Schatten nur 10 Meter vom Ufer entfernt parallel zur Beach. Eine ausgewachsene Stachelroche zog vorbei und ich war natürlich nicht zur Stelle mit der Taucherbrille. Imposant aber war es allemal.

P1010546 Später flanierten wir der Beachstreet entlang. Da der Wind wieder ziemlich anzog, war es nicht möglich per Gas zu kochen und so suchten wir ein “Restaurant” auf. Bedienung  in Restaurants könnte man in Australien noch einführen. Bestellung bei der Bar, Piepser entgegennehmen, wenn Piepser abgeht Essen abholen, selber würzen, Besteck organisieren und da ich die Salatsauce vermisste, brachte man mir diese auch zur Bar. Wir genossen es aber – bis jeweils wieder ein Piepser abging und die Ruhe durchbrach.

Danach schlenderten wir zum Camper zurück und ich versuchte das erste mal ein Skype out Anruf in die Schweiz. Die Qualität war super und die Kosten gering. Für eine Viertelstunde auf ein Festnetz gerade mal 48 Rappen.

Hier habe ich die Flut von Tathra aufgenommen. Man kann beobachten, wie schnell sie hereinströmt.

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