Calama

Gemäss Email müsste heute die Bewilligung für Argentinien in Calama eingetroffen sein. Also fuhren wir nach dem Frühstück los, 100 km durch die Wüste. In Calama fuhren wir erst einmal durch diverse Strassen, bis wir die Genannte fanden. Wir fanden einen ein paar Blocks ausserhalb und spazierten zur Hausnummer, die uns übermittelt wurde. Unterwegs bestaunten wir wieder einmal die elektrischen Leitungen und wunderten uns erneut, dass dies alles funktioniert. „Chile Express“ stand da über einem Eingang. Wir stellten uns in die Schlange und als wir an der Reihe waren, verlangten wir das Dokument. Bekommt man hier nicht, versuchte die Dame uns klar zu machen und schickte uns mit halbherziger Erklärung woanders hin. Dieses woanders begannen wir zu suchen, fanden es aber nicht. Also zurück zum Schalter. Diesmal gab sie uns in gebrochenem Englisch eine Hausnummer durch, „same street“ fragte ich noch was sie bestätigte. Also wieder los, die Nummer zu suchen. Diese Nummer existierte irgendwie nicht trotz vielen Gebäuden, die wir beäugten. Wieder zurück kam sie hinter dem Schalter hervor mit uns auf die Strasse. 4 Kreuzungen, dann rechts, Nummer 2274. Aha – das ist jetzt eine andere Nummer. Diesmal fanden wir, unterdessen den dritten Chile Express Laden, und gingen hinein. Auf frage nach dem Express verwies sie mit dem Finger irgendwo nach hinten. Wieder hinaus, einmal um den Block um zu merken, dass dieser Chile Express zwei Eingänge hat, unserer ein wenig versteckt hinten in der Gasse. Und tatsächlich, hier nahmen die Leute Pakete in empfang. Und welch Freude, unser Express war tatsächlich da.
Nach diesem Maraton gönnten wir uns in einer autofreien Zone den Lunch. So wirklich sympathisch war uns auch diese Stadt nicht. Gleiches einschliessendes Bausystem und krumme Blicke unter unseren Tisch erinnerten uns ein wenig an Santiago. Wir liessen uns aber den Appetit nicht verderben.
Danach gingen wir zurück zum Auto, welches noch da war, und fuhren zurück nach San Pedro, wo wir den Tank noch auffüllten.
Am späteren Nachmittag brachten wir noch die Wäsche und brannten im Internetroom eine DVD mit den Fotos von Eastern Island bis San Pedro. Diese wird auch nach Hause geschickt.
Dann trafen wir wieder die zwei Franzosen vom Pferdereiten. Auch sie gehen am Freitag nach Salta. Wenn möglich, versuchen wir sie mitzunehmen. Platzangst hätten sie keinen, nachdem sie unser Auto betrachtet hatten. Gegen neun Uhr gingen wir noch Salat und Pure essen und kehrten dann zurück in unser Zimmer.

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