Cusco

Um 6.30 Uhr bekamen wir unser letztes Frühstück in Puno. Das Taxi war bereits um 7.00 Uhr bereit und nach einem Abschiedsfoto mit Jenny und Jevi fuhren wir zum Busterminal.
Der Inka Express verliess Puno um 7.30 Uhr. Den ersten Stopp legten wir in Pukara ein, wo wir ein Museum besuchten. Im Museum befinden sich skulptierte Monolithen der Pukara Kultur. Am Rande des Dorfes befinden sich Überreste einer Tempelanlage aus der Prä-Inka-Zeit. Typisch für Pukara sind die zwei Stiere aus Ton auf den Dächern, welche vor Unheil beschützen sollen.
Den nächsten kurzen Stopp legte der Bus bei La Raya ein, dem höchsten Punkt der Strecke mit 4312 Metern. Die Fahrt ging weiter und wir erreichten die Inkaruinen von Raqchi. Diese Überreste des Inkatempels, welcher der Gottheit Huiracocha geweiht war, liegen wie viele andere am Inkaweg. Die Anlage ist riesig und beherbergte etwa 400 Einwohner. Sie war von einer 7 m hohen und 3 m dicken Mauer umgeben. Der Tempel besass die grösste Dachkonstruktion, welche die Inkas je gefertigt hatten. Die Hauptmauer des Tempels war 12 Meter hoch. Neben dem Tempel befinden sich die Überreste der Behausungen. Die Gasse, welche durch die Behausungen führte, zeigt am 21. Juni genau auf die aufgehende Sonne. Das dieser Ort eine wichtige strategische Bedeutung hatte, davon zeugen dutzende Getreidespeicher. Das Gestein für diese Bauten kamen von dem nahegelegenen Vulkan Quinsachata.
Die Fahrt ging weiter bis in das kleine Dorf Andahuaylillas. Am Rande der Plaza mit den Pisonaybäumen befindet sich eine reich verzierte Kolonialkirche aus dem 16. Jh., welche den Namen „Sixtinische Kapelle der Anden“ bekam. Innen zeigen zwei der vielen Gemälde Himmel und Hölle. Diese Gemälde wurden benutzt, um der andinen Bevölkerung das Christentum „näher“ zu bringen. Das Museum daneben zeigt die verformten Schädel der gefundenen Skelette, welche als Kult von früher Kindheit an zu dieser Form gebunden wurde. Es ist auch die einzige Bevölkerungsgruppe, die hinten am Sxhädel eine dreieckige Platte aufweist.
Bald darauf fuhren wir in Cusco ein. Wir nahmen unser Gepäck entgegen und fuhren mit einem Taxi zum Hostel „Casa De La Gringa“. Von aussen kaum als Hostel wahrnembar, wirkt es hinter dem Eingang sehr einladend. Ein informativer Eingangsbereich, dahinter ein offener Platz zum verweilen und ein geräumiges Zimmer mit TV, wo sich bei unserer Ankunft die meisten Gäste, vorwiegend Amerikaner, aufhielten.
Für die erste Nacht mussten wir ein Zimmer über der Gasse beziehen.
Wir lernten dann Neha kennen, eine Amerikanerin indischer Herkunft, die gerade vom Inkatrek zurückgekehrt war. Wir gingen mit ihr zum Jacks nachtessen und schlenderten anschliessend in der Gegend um San Blas herum. Dabei bewunderten wir die die Steinblöcke in der Calle Hatunrumiyoc, Überreste des Palastes Inca Roca, in dessen Mauer sich auch der 12 eckige Stein, der zwölf Tempel befindet und der Puma, welchen man in der Mauer erkennen kann. Die Gasse trennt spanische und Inka Bauweise. Auf der einen Seite die perfekte Inkamauer und auf der anderen Seite die laienhafte Kolonialmauer.
Gegen zehn Uhr waren wir zurück im Hostel und gingen gegen 23.00 Uhr schlafen.

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