Eden

P1010508 Wir schliefen bis 8.30 Uhr. Nach dem Frühstück fuhren wir los und kamen schon nach kurzer Zeit in die endlosen Regenwälder. Schon von der Strasse aus sahen sie toll aus mit ihren wilden Farnen im unteren Stockwerk und den kreuz und quer liegenden Stämmen der gefallenen Bäume. Es roch auch stark nach Wald, da es recht feucht war und zwischendurch immer wieder ein paar Tropfen vom Himmel fielen.

P1010504In Cann River machten wir eine Kaffeepause. Helene ass dazu eine Art Muffin mit Schockoladenüberzug und ich einen Apple Pie. Dann fuhren wir weiter durch die Wälder und passierten die vierte Grenze in Australien, New South Wales. Der Himmel blieb heute den ganzen Tag leicht bedeckt, was neben der Feuchtigkeit ein ganz angenehmes Klima schaffte.

P1010514 Um 15.00 Uhr kamen wir in Eden an. Ein Dorf am Meer, welches vom Meer sogar umschlungen wird, da eine weiter Bucht ins Landesinnere dringt. In dieser Bucht befindet sich auch der Hafen. Weiter hat es interessantes kleines Museum über Wale, da das Dorf durch den Walfang entstanden ist.

IMG_3704 Wir besuchten das Museum, in welchem gleichzeitig ein Dokumentarfilm gedreht wurde. Wir mussten der Kamera immer wieder ein wenig ausweichen. Am meisten beindruckt hat mich der Unterkiefer eines Blauwals. Unglaublich, welche Knochenmasse im Verlaufe eines Wallebens da aufgebaut wird. Das Kugelgelenk des Kiefers hatte etwa die Grösse von zwei Menschenschädeln.

P1010511 Weiter wurde noch über die Geschichte des Dorfes etwas gezeigt. So befindet sich ein riesiger Stein im Museum, an diesem die Aborigines über Jahrtausende ihre Speerspitzen daran geschliffen hatten. Man sieht überall auf dem Stein Aussparungen, wie sie in einer Gletschermühle entstehen können, wenn ein Stein Jahrhunderte sich darin bewegt.

P1010522 Nach dem Museum gingen wir einkaufen und kochten anschliessend auf dem Campingplatz unser Abendessen. Zuvor besuchten uns noch ein paar farbenprächtige Vögel. So schön sie aussehen, so kamikazemässig fliegen sie über den Campingplatz. Sie schiessen mit einer Entfernung von 30 cm am Kopf vorbei.

Als es ein dunkelte, begann unser Nachbar plötzlich alles wegzuräumen. Wir dachten er verlässt heute noch der Campingplatz, er aber klärte uns auf, dass ein Sturm für die Nacht angesagt wurde. Wir sollten besser unser Material ein wenig verstauen. Gut, dass man Nachbarn hat, die den Wetterbericht ein wenig verfolgen. Hoffen wir, dass er nicht zu stürmisch wird.

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