Lima

Während dem Frühstück schlich sich der Pappagei an unseren Tisch und kletterte auf den freien Stuhl auf dessen Lehne. Von dort hatte er nur noch einen kurzen Weg auf unsere Tisch und schon schnappte er sich die leere Butterportion. Da diese noch Aluminium dran hatte, wollte ich sie ihm wegnehmen, was sich als nicht so einfach herausstellte. Er kämpfte förmlich darum. Ich schaffte es schlussendlich und räumte das Geschirr auf einen anderen Tisch. Schon steckte er den Kopf in Helenes Tee und trank davon. So räumte ich auch dies unter seinen Argusaugen zum Nebentisch. Da er wegen den gestutzten Flügeln nur zu Fuss unterwegs ist, glaubte ich es in Sicherheit.
Behende kletterte er den Stuhl hinab zu Boden, tappte zum anderen Tisch und kletterte dort wieder hinauf. So blieb mir nichts anderes übrig, als die Resten in der Küche abzugeben. Vewundert schaute er mir nach und suchte nachher ein wenig die Tische ab, ob es noch was Leckeres gebe. Diese Suche hielt ich noch auf Video fest, da er doch das totale Hotelmaskottchen von „El Huacachinero“ war.
Gegen Mittag mussten wir dann unsere Sachen packen, verstauten diese noch für eine halbe Stunde im Storage und nahmen für die bevorstehende Busfahrt noch eine Pizza zu uns.
Anschliessend fuhren wir mit dem Taxi nach Ica, auf dessen Fahrt der Taxifahrer noch um Entschuldigung bat, rechts ran fuhr und an der Mauer eine Pinkelpause einlegte. Danach wollte er uns wohl bei der Verabschiedung helfen, indem er immer wieder „Adios Huacachina“ sagte.
Punkt ein Uhr waren wir bei der Haltestelle Cruz del Sur und gaben die grossen Rucksäcke auf. Der Bus kam eine halbe Stunde zu spät und wir waren dann erst noch fast die einzigen darin. Dafür hatten wir diesmal die Logeplätze vorne direkt an der Fensterfront im zweiten Stock.
Unterwegs stiegen dann noch Leute dazu, so dass sich der Bus bis Lima trotzdem noch füllte. Die Landschaft war auch hier von Dünen durchzogen, jedoch nicht mehr in dem Ausmass, wie wir es in Huacachina erlebten. In Lima traffen wir dann beim Eindunkeln ein und wurden von einem Taxifahrer des gebuchten Hotels empfangen.
So fuhren wir die relativ kurze Strecke dieser acht Millionen Stadt im grössten Verkehrschaos das ich je gesehen hatte bis zum „Hostal Senorial“. Wir bestellten den Taxifahrer auch noch für Morgen 16.00 Uhr, um auf den Flughafen zu fahren, welcher auch noch 45 Minuten entfernt liegt.
Das Hotel hatte einen sehr gemütlichen Innenhof und saubere Zimmer. Wir setzten uns in das Gartenrestaurant und bestellten uns einen Drink auf die letzte Übernachtung in Peru. Gegen 20.00 Uhr gingen wir aufs Zimmer, schalteten den Fernseher ein und schliefen beide ein. Gegen ein Uhr erwachten wir, schlüpften ins Pijama und schliefen weiter.

1 Kommentar zu Lima

  • eva

    hallo ihr
    wo seid ihr denn? schon auf dem heimweg oder wie oder was??
    wünsche euch noch viel spass… wo auch immer.
    und ausserdem freue ich mich, euch endlich mal wieder live zu sehen…
    im stronzo ist man auch schon ganz besorgt…

    mille baci
    eva

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