Portland – Victoria

P1010349 Endlich erwartete uns am Morgen wieder einmal die Sonne. Wir fuhren nach Frühstück und ein wenig Morgenlesen um 10.00 Uhr weiter in östliche Richtung. Zuerst passierten wir Robe und Millicent und machten später in Mount Gambier einen Stopp. Mount Gambier liegt am Fuss eines Vulkans, der vor 5000 Jahren das letzte mal aktiv war.

P1010351 In einem der drei Krater bildete sich ein wunderschöner See in tiefem Blau. Dieses Wasser wir aus der Umgebung über das Grundwasser dauernd nachgeliefert und dient der Stadt zudem als Trinkwasser. Wir stiegen zum höchsten Punkt der Umgebung und sahen, dass das Land gut sichtbar über dem Seespiegel lag.

P1010354 Danach fuhren wir zur Bibliothek. Da wir gleich South Australia verlassen nützten wir bei einer Foccacia das letzte mal das gratis Wireless, für welches wir ja in Adelaide ein Konto bekamen.  Beim Ausfahren aus der Stadt sahen wir noch das Schiff “Lady Nelson” genauer an, welches ausgangs Stadt nachgebaut die Augen auf sich zieht.

P1010358 Wir fuhren weiter und passierten kurz nach Mount Gambier die Grenze von South Australia nach Victoria. Also anhalten und die Uhr eine weitere halbe Stunde vorstellen. Unterdessen liegen wir also genau 10 Stunden über der Schweizer Zeit. Auf der folgenden Strecke sahen wir die Holzwirtschaft und deren Prinzip. Riesige Flächen Wald werden abgeholzt, also ein totaler Kahlschlag. Dann werden die Bäume wieder geometrisch gerade gepflanzt. Die älteren Waldstücke sehen irgendwie seltsamt aus. Wenn man von der Seite in einen solchen Wald schaut, sieht man wie bei unseren Weinreben gerade Kolonnen von Stämmen. Jede fünfte Kolonne ist so breit, dass ein Lastwagen durchfahren kann.

P1010360 Weiter ging es über Nelson nach Portland, wo wir zuerst zum Hafen fuhren. Bei der Einfahrt ins Städtchen fanden wir sogar Herby, der Held der Autos meiner Kindheit 🙂 Anschliessend suchten wir uns den Campingplatz oberhalb des Ortes, welcher von unserem Platz eine tolle Sicht aufs Meer bietet. Nach dem wir den Camper installiert hatten, spazierten wir zurück in den Ortskern, stellten dann fest, dass die Läden wieder einmal alle um fünf schliessen (wie unfreundlich) und so tranken wir dann ein Bier bei einem der wenigen Restaurants die offen sind. Wir konnten dann auch einer Portion Wedges nicht wiederstehen.

P1010361 Auf dem Weg zurück zum Camper spazierten wir über die Schienen des ehemaligen Cable Car, welcher leider nicht mehr in Betrieb ist. Wir hätten als Touristen natürlich dafür bezahlt, da die Schienen genau vor dem Campingplatz durchgehen 🙂

An dieser Stelle übrigens landete 1828 der erste weisse Mann an dieser Küste.

Und zum Schluss noch dies:

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