The Pinnacles

P1000400 Um 6.00 Uhr erwachte ich bereits. Die Sonne war kurz vor dem Aufgehen hinter den Hügeln. Wir frühstückten Toaste und Kaffee und machten uns schon um 7.00 Uhr auf den Weg, damit wir Cervantes über die Indian Road rechtzeitig erreichen. Wir fuhren in Lancelin ein und bemerkten zuerst diese weisen Sanddünen. Kurz rein und wieder raus, weil man die Strasse vor lauter Wind nicht sehen konnte. Wir gingen zum Infocenter und die Dame erklärte uns, dass wir dieses Vorhaben vergessen können. 5-6 Stunden müssten wir einrechnen und mehrmals den Wagen mit einer Presse aus dem Sand pumpen. Also nichts mit Indian Road. Zurück auf der konventionellen Strasse stieg die Temperatur zusehends an, so dass wir bereits um 11.00 Uhr 34 Grad hatten. Wenn man jeweils aus dem Auto Stieg um ein kurze Pause oder einen Kaffee schwitzte man bereits nach 5 Schritten. Unterwegs sahen wir grosse Flächen abgebrannter Landschaft, der Geruch war noch frisch und wurde durch die Klimaanlage ins innere der Autos geflutet. Auch Olivenplantagen reihten sich später am Strassenrand auf.

P1000440 Gegen 14.00 Uhr kamen wir in Cervantes an und stellten unseren Camper an einen Camping Meerplatz. Unterdessen war das Thermometer auf 38° geklettert und man fand kaum mehr einen Ort, um die Körpertemperatur wieder ein wenig herunter zu fahren. So entschlossen wir, dem Meer einen ersten Besuch abzustatten.

Der Temperaturunterschied war wahrscheinlich nicht sehr gross, aber Gott sei Dank empfand man es als kühl. So wurde aus zwei halbtoten Fliegen wieder zwei halblebendige.  Am Nachmittag lasen wir teils im Schatten des Campers oder schliefen zwischendurch auf dem Badetuch ein. Gegen Abend starteten wir zum Nambung National Park, wo die berühmten Pinnacles herumstehen. Wir wollten diese unbedingt bei Sonnenuntergang erleben. Diese komischen Stallaktiten ähnlichen Gebilde stehen dort, wo einst keine Bäume standen. Wo Wurzelwerk der Bäume waren konnte sich der Boden auflösen, sonst blieb er einfach weniger verwittert, was zu diesen Formen führte.

P1000453 Je tiefer die Sonne stand, desto schöner wurde das Lichtspiel, bis wir die Sonne im Meer untergehen sahen. Ein wenig Kitsch darf sein – und so konnten wir kaum genug Fotos davon knipsen. Kaum auf dem Rückweg begegneten wir dem ersten lebenden  Känguru. Auch dieses hatte wohl die Mittagshitze unter einem Busch verbracht und kam nun heraus um am Strassenrand etwas Nahrung zu suchen.  Es war noch ein Junges Hüpftier und liess sich von uns nicht gross beirren.

4 Kommentare zu The Pinnacles

  • hei ihr hübschen. mit wehmut verfolgen wir euere reise und sind in gedanken schon selber wieder am kofferpacken …
    beim tagebuchschreiben stellt dani sogar unsere P&H-reiseberichtschreiber vom jodlerchor hinterlunden in den schatten, die nicht nur von den sehenswürdikeiten, sondern auch detailgetreu von der anzahl gipfeli und der zucker-konsistenz im latte berichten …(-;

  • Hallo Dani, hallo Helen

    Es macht spass, eure Reise mit zu verfolgen. Geniesst die Zeit. Gute Reise

    Rico

  • Silvia Müller

    Hallo ihr zwei
    Habe mir erlaubt auf eure homepage zu schauen und euren Abenteuern zu folgen. Ihr habt ja scho einiges erlebt und ich bin sicher ihr werdet noch viele tolle, eimalige Australienabenteuer erleben!! War in Gedanken eben bei euch in Downunder! Liebe Grüsse Silvia und Familie

  • anna und die turnerfrauen

    Hallöchen,eigenli han i am fritig scho mal gschriba,aber iehr hends glaub nid übercho,also alli turnerfraua wünschend eu au viel spass und gnüssends.glg usem lehrerzimmer

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