Tom Price

Unserer Morgenbesuch Am Morgen wurden wir von den krächsenden Papageien geweckt. Nach dem Gang zur Toilette hatte ich noch einen Smalltalk mit einem Deutschen, der mit zwei Kollegen 14 Stunden von Perth aus durchgefahren war, um im Cape Range N.P. schnorcheln zu gehen. Nach unserem gemütlichem Morgenessen, da das Office von Exmouth erst um 8.30 Uhr den Betrieb aufnahm, starten wir dann in Richtung Tom Price. Nach einer Fahrt durch die Pilbara, welche sich durch mehr Hügel auszeichnet als die restliche Fläche, welcher wir bis jetzt begegnet sind, landeteten wir um 17.35 Uhr in Tom Price. Tom Price ist ein Dorf, welches auf Grund der Mienen hier entstand, welche Eisenerz abbauen um Stahl herzustellen.

Die Landschaft wird hügeligUnterwegs machten wir einen Stopp im Nanutarra Roadhouse. Dort war eine junge Teenagerin hinter der Kasse, welche uns ausfragte woher, wohin, wie viel das kostet und wie sie doch neidisch sei auf uns, dass wir dies machen könnten.  Ich hatte den Eindruck, dass sie bereits für ihre Weltreise am sparen war.

Die Landschaft auf dem Weg bis Tom Price war etwas ganz anderes. Verschiedene Grün mischten sich in den noch röteren Sand, welcher die vereinzelten Bäume und ausgetrockneten Flüsse prägten. Auch die Temperatur kam uns wieder bekannt vor, da wir doch schon einmal im Landesinneren gefahren waren.

Reifenkontrolle nach der Schlagrinne Auch wählten wir die Offroadstrecke nach Tom Price, welche uns fast einen Platten bescherte. Durch den Regen gibt es tiefe Auswaschungen, und eine davon habe ich übersehen und fuhr mit ca. 70 Stundenkilometer hinein. Es gab einen gewaltigen Schlag und ich dachte schon, dass dies uns einen weiteren platten Reifen gekostet hätte. Zum Glück war dem nicht so.

Ladefläche eines DumpersIn Tom Price angekommen fuhren wir zuerst einmal durch das Dorf und staunten nicht schlecht, wie grün dieses Dorf doch war. Überall waren Sprenger vorinstalliert. Wir gingen zum Zweitenmal tanken und sahen zwei Gross Transporte, welche tatsächlich eine Riesenmulde eines sicher riesigen Dumpers transportierten.

Nach dem Registrieren auf dem einzigen Campground hier, gingen wir sofort zurück ins Dorf, da eine Viertelstunde später die Läden dichtmachten und wir noch keinen Salat hatten. Unser Körper jedoch schrie nach Vitaminen 🙂 So gingen wir im Supermarkt durch die langen Gestelle und hinter uns machten sie die Regale dicht.

Auf dem Campingplatz genossen wir zuerst einmal ein Bier nach der langen Fahrt und machten uns nachher auf in die Campground Küche. Wir begannen zu kochen und machten sofort Bekanntschaft mit Robby, einem Mienenarbeiter, der schon mehrere Jahre hier war und seit Jahren, so wie es mir vorkam keine Frau mehr gesehen hatte. Während er mit mir sprach, starrte er nur Helene an. Dies war sicher auch seinem x-ten Bierchen zu verdanken. Als er dann uns noch zu sich einladen wollte, mussten wir dankend passen.

Morgen geht es nun weiter zur 80 Miles Beach und ich hoffe doch sehr, dass mir was vor die Taucherbrille rutscht.

Da fährt er dahin...

Während ich dies hier schreibe, leuchtet über mit der Orion zu uns herab, nur dass er hier auf dem Kopf steht. Die Milchstrasse leuchtet auch ganz anders, da es ja der südliche Teil davon ist, welchen wir in der Schweiz nie sehen können. Das südliche Kreuz habe ich leider noch nicht zu Gesicht bekommen, was natürlich noch Pflicht ist, schmückt es doch die australische Flagge.

In Schnorcheln – eine andere Welt habe ich noch ein paar Fotos nachgeliefert.

1 Kommentar zu Tom Price

  • marco

    gär nid gwüsst, dass es an dr westküschta au so schöni korallariff hät. isch wia am barrier-riff an dr oschtküschta. händer eu jetzt entschieda, wia wit iar in norda gön wägem wetter???

    gruass und guati fahrt

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