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Valle De La Luna

Erwachen an einem angenehmen Ort ist ein gutes Gefühl. Das Zimmer ist genug isoliert, so dass es auch Minustemperaturen standhält. Sobald die Sonne kommt, gehen aber die Temperaturen schnell nach oben.
Zum Frühstück fehlte zwar die Milch im Kaffee (der Grund dazu kam mir spanisch vor) aber das Frühstück war sehr gut.
Danach packten wir die Wäsche zusammen und brachten sie zur Laundry. Dann schlenderten wir zum Museum und besuchten noch die älteste Kirche von Chile. Der Dachgibel der Kirche sowie der Boden sind Holzkonstruktionen, die schon recht schief wirken.
Anschliessend erkundigten wir uns bei einem Veranstalter über die Tour San Pedro nach Uyuni in 3 Tagen. Es klang als hätten wir den besten Veranstalter erwischt. Auf die Frage wie es mit der ersten Übernachtung auf 4600 Metern stehe, kam er mit der sauberen Luft, die der Höhenkrankheit entgegenwirke. Na ja, zurück im Hotel mobilisierten wir Google und fanden haarsträubende Geschichten über diesen Veranstalter von betrunkenen Fahrern bis Unfälle mit Toten. In Reiseforen beschwerten sich Betroffene lautstark über das Erlebte und die Zustände. Wir entschlossen, diesen Ausflug besser später von Peru aus zum Uyuni zu unternehmen.
Wir assen noch eine Empanada, eine mir Tomaten und Käse gefüllte Teigtasche und machten uns gegen 17.15 Uhr auf zum „Valle de la luna“. Die 15 km waren schnell zurückgelegt und wir fuhren in das bizarre Tal hinein. Seltsame Steinformationen, dunkle Sanddünen und verschiedene Farben geben diesem Teil der Wüste den Namen. Wir bewunderten auf einem windigen Grat, wie die Sonne hinter den Bergen verschwand. Vor der Rückkehr machten wir noch einen Abstecher zu den „Tres Marias“.
Danach fuhren wir zurück, parkierten das Auto vor unserem Cabaña und gingen zur Nachbarloge essen. Ein freundlicher Mann servierte uns zu Musik aus den Anden ein feines Risotto.

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