Adelaide

P1010182 Die Nacht war wieder einmal extrem warm ohne morgendliche Abkühlung. So erwachte ich schon mit dem Bedürfnis, als erstes eine Dusche zu nehmen, was ich sofort in die Tat umsetzte. Dann spazierte ich zuerst zum Strand, da Helene noch im Land der Träume war. Ich beobachtete einen Schwarm Fische, die als Gruppe und in einem riesen Tempo wie Delphine abwechslungsweise aus dem Wasser sprangen- Es waren an die 30 Fische in der Grösse von Forellen. Gleichzeitig wurde ich von beissenden Miniatur Mücken gestochen. Zurück beim Camper machten wir Frühstück.

IMG_3396 Als zweites suchten wir die Bibliothek auf. Das Internet ist da in Süd Australien gratis. Heute galt es zuerst ein paar internetische Aufträge zu erledigen. Das tägliche Datenvolumen von 30 MB reichte dann aber auch noch, um die zwei ausstehenden Blogs hochzuladen. Danach fuhren wir zurück zum Infocenter, wo wir uns einen richtigen Cappuccino gönnten. Dann hiess es wieder “Hit the road”. Zum Znüni machten wir unsere Pizza vom Vorabend auf den Armaturen noch einmal schön warm.

IMG_3407 Die Landschaft änderte sich nach Port Augusta mehr und mehr in eine Getreideumgebung. immer mehr Kornfelder zogen an uns vorbei. Gegen Osten hin zogen dicke Wolken auf. In Port Wakefield machten wir eine Pause und tranken bei einer Bäckerei an der Strasse nochmals Kaffee. Es war extrem feuchte Luft in diesem Ort.

P1010191 Dann fuhren wir weiter bis Adelaide. Eine riesige Stadt. Perth scheint dagegen eher klein. Wir fuhren einfach der Beach entlang und kamen irgendwann zu einem Camping. Es stellte sich als der perfekte Campground heraus. Direkt am Meer, keine Quallen oder Steinfische, Sandstrand, saubere Plätze, sauberes WC, alles genial. So buchten wir direkt für zwei Nächte ein. Wir spazierten zuerst zum Strand und gingen anschliessend mit dem Bus die 7 Kilometer ins Stadtzentrum. Die Busfahrt dauerte 40 Minuten, da dieser noch beide Flughäfen ansteuerte. Dann waren wir im Zentrum

P1010194 Das Zentrum ist schwer auszumachen, da es so weitläufig ist. Eigentlich gibt es ein Nord- und ein Südzentrum. Eigentlich läuft auf diesen grünen Flächen nur am Wochenende etwas, da Festivalzeit ist. So schlenderten wir die autofreie Passage rauf und runter und nahmen noch ein paar Parallelstrassen unter die Füsse.Für so eine grosse Stadt hatte es nach unserem Geschmack ein bisschen wenig Betrieb, und viele Ladenlokale hatten bereits geschlossen, was uns auch ein wenig verwunderte.

P1010195 Wie das mit dieser Rechtschreibung auf diesem Foto gemeint war, haben wir nicht herausgefunden. Irgendwo, kurz vor Chinatown, fanden wir gemütlich Aussenplätze, wo wir uns ein Nachtessen gönnten. Die Preise sind wieder moderater. Im Vergleich zum Westen etwa 3/4. So liessen wir den Abend mit einem Glas Rotwein kommen, da ich einmal nicht mehr fahren muss, und nahmen gegen halb zehn den Bus retour zum Camping. Die 0.05 Grenze an Alkohol finden wir sehr tiefe angesetzt. Wir haben uns schon gefragt, ob man nach einem Kirschstängeli den Ausweis abgeben müsste.

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